Soziale Phobie Test – Kostenloser Selbsttest nach Liebowitz (LSAS) | SozialeAngst.com
Kostenloser Klinischer Screening-Test

Soziale Phobie Test:
Wie stark beeinflusst soziale Angst dein Leben?

Dieser wissenschaftliche Selbsttest basiert auf der Liebowitz-Skala (LSAS), dem internationalen Goldstandard zur Einschätzung der sozialen Angststörung. Anonym, kostenlos, in nur 3 Minuten.

24 Situationen ~3 Minuten 100% anonym Basierend auf LSAS

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Was misst dieser Soziale Phobie Test?

Dieser kostenlose Selbsttest hilft dir herauszufinden, ob du möglicherweise unter einer sozialen Phobie (auch soziale Angststörung genannt, ICD-10: F40.1) leidest. Er basiert auf der Liebowitz Social Anxiety Scale (LSAS), einem klinisch validierten Fragebogen, der seit 1987 weltweit als Goldstandard zur Einschätzung sozialer Ängste eingesetzt wird.

Du bewertest insgesamt 24 typische soziale Situationen aus zwei Kategorien – Leistungsangst und soziale Interaktion – jeweils hinsichtlich deiner empfundenen Angst und deines Vermeidungsverhaltens. Die Skala reicht dabei von 0 (keine Angst / nie vermieden) bis 3 (starke Angst / immer vermieden).

Für wen ist dieser Soziale Phobie Test geeignet?

Der LSAS-Selbsttest richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren, die den Verdacht haben, unter übermäßiger sozialer Angst zu leiden. Typische Anzeichen sind eine anhaltende Furcht vor sozialen Bewertungssituationen, starkes Vermeidungsverhalten und körperliche Symptome wie Erröten, Zittern, Herzrasen oder Übelkeit in Gegenwart anderer Menschen.

So interpretierst du dein Ergebnis

Die LSAS-Gesamtpunktzahl reicht von 0 bis 144 Punkten. Je höher der Wert, desto ausgeprägter ist die soziale Angst:

0 – 30Gering
31 – 60Mäßig
61 – 90Ausgeprägt
91 – 144Schwer

Dieser Online-Test ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bei einem hohen Ergebnis empfehlen wir, professionelle Hilfe aufzusuchen.

Was ist eine soziale Phobie?

Die soziale Phobie – im Fachbereich auch als soziale Angststörung (englisch: Social Anxiety Disorder) bezeichnet – gehört zur Gruppe der Angststörungen. Betroffene empfinden eine ausgeprägte und anhaltende Angst in Situationen, in denen sie von anderen Menschen beobachtet, bewertet oder beurteilt werden könnten. Diese Angst geht deutlich über normale Schüchternheit hinaus und kann den Alltag in Beruf, Beziehungen und Freizeit massiv einschränken.

In Deutschland sind schätzungsweise 7 bis 13 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben von einer sozialen Phobie betroffen. Sie beginnt häufig bereits im Jugendalter und verläuft ohne gezielte Behandlung in vielen Fällen chronisch. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Therapie – insbesondere der kognitiven Verhaltenstherapie – bestehen sehr gute Heilungschancen.

Typische Symptome einer sozialen Phobie

Die Symptome einer sozialen Phobie umfassen sowohl körperliche als auch psychische Beschwerden. Zu den häufigsten gehören: intensive Angst vor sozialer Bewertung, Erröten, Zittern, Schwitzen, Herzrasen, Übelkeit, Stottern sowie ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. Viele Betroffene beschreiben außerdem ein niedriges Selbstwertgefühl, permanente Selbstkritik und die Angst, sich zu blamieren.

Soziale Phobie vs. Schüchternheit – der Unterschied

Schüchternheit ist eine normale Persönlichkeitseigenschaft, die sich auf bestimmte Situationen beschränkt und mit zunehmender Vertrautheit nachlässt. Bei einer sozialen Phobie hingegen ist die Angst so intensiv und allumfassend, dass Betroffene soziale Kontakte systematisch meiden. Der entscheidende Unterschied: Eine soziale Phobie verursacht erhebliches Leiden und schränkt die Lebensqualität dauerhaft ein – sie ist eine anerkannte psychische Erkrankung, die behandelt werden kann und sollte.

Über die Liebowitz-Skala (LSAS)

Die Liebowitz Social Anxiety Scale wurde 1987 von dem Psychiater Dr. Michael R. Liebowitz an der Columbia University (New York) entwickelt. Mit 24 Items deckt sie ein breites Spektrum an angstauslösenden Situationen ab – von öffentlichem Telefonieren über Essen vor anderen bis hin zum Ansprechen von Autoritätspersonen. Die deutsche Fassung wurde von Stangier und Heidenreich (2005) wissenschaftlich validiert und wird in der deutschen S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen als Standardinstrument zur Schweregradbestimmung empfohlen.


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Häufig gestellte Fragen zum Soziale Phobie Test

Was ist eine soziale Phobie?

Eine soziale Phobie (ICD-10: F40.1), auch soziale Angststörung genannt, ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene eine ausgeprägte und anhaltende Angst vor sozialen Situationen empfinden. Sie fürchten, von anderen beobachtet, bewertet oder negativ beurteilt zu werden. Diese Angst geht weit über normale Schüchternheit hinaus und kann Beruf, Beziehungen und Freizeit erheblich einschränken.

Wie funktioniert der Soziale Phobie Test?

Dieser Selbsttest basiert auf der Liebowitz Social Anxiety Scale (LSAS). Du bewertest 24 typische soziale Situationen jeweils hinsichtlich deiner Angst (0–3) und deines Vermeidungsverhaltens (0–3). Der Gesamtwert (0–144) zeigt den Schweregrad deiner sozialen Ängste an. Der Test dauert etwa 3 Minuten und ist vollständig anonym.

Ist dieser Online-Test eine medizinische Diagnose?

Nein. Dieser Selbsttest dient ausschließlich zur ersten Orientierung und Selbsteinschätzung. Eine klinische Diagnose der sozialen Phobie kann nur durch Fachärzt:innen für Psychiatrie oder approbierte Psychotherapeut:innen im Rahmen einer umfassenden Untersuchung gestellt werden. Bei einem hohen Testergebnis empfehlen wir dringend, professionelle Hilfe aufzusuchen.

Was ist die Liebowitz-Skala (LSAS)?

Die Liebowitz Social Anxiety Scale (LSAS) ist ein international anerkannter Fragebogen zur Beurteilung des Schweregrades sozialer Angst. Sie wurde 1987 von Dr. Michael R. Liebowitz an der Columbia University entwickelt und umfasst 24 Items zu Angst und Vermeidung in sozialen Situationen und Leistungssituationen. Die deutsche Version wurde von Stangier und Heidenreich (2005) validiert und wird in der S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen empfohlen.

Wie werden die Ergebnisse interpretiert?

Der LSAS-Gesamtwert reicht von 0 bis 144 Punkten: 0–30 Punkte gelten als gering (kein klinischer Verdacht), 31–60 als mäßige soziale Angst, 61–90 als ausgeprägte soziale Phobie und über 90 als schwere soziale Angststörung. Bei einem Wert über 60 wird eine professionelle Abklärung empfohlen.

Wie häufig kommt die soziale Phobie vor?

Die soziale Phobie gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Schätzungsweise 7 bis 13 Prozent der Bevölkerung sind im Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen. Sie tritt bei Männern und Frauen etwa gleich häufig auf und beginnt meist im Jugendalter.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die wirksamste Behandlung der sozialen Phobie ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Dabei lernen Betroffene, angstauslösende Gedankenmuster zu erkennen und sich schrittweise belastenden Situationen zu stellen. Ergänzend können Antidepressiva (insbesondere SSRI oder SNRI) eingesetzt werden. Studien zeigen, dass fast 70 % der Behandelten auch Jahre nach der Therapie noch deutlich profitieren.

Was unterscheidet Schüchternheit von einer sozialen Phobie?

Schüchternheit ist eine normale Eigenschaft, die in bestimmten Situationen auftritt und sich mit zunehmender Vertrautheit abschwächt. Eine soziale Phobie hingegen verursacht so starke Angst, dass Betroffene soziale Kontakte dauerhaft meiden. Der entscheidende Unterschied: Bei einer sozialen Phobie leiden Betroffene erheblich und ihr Alltag – Beruf, Beziehungen, Freizeitaktivitäten – ist deutlich eingeschränkt.

Werden meine Daten beim Test gespeichert?

Nein. Der Soziale Phobie Test läuft vollständig in deinem Browser ab. Es werden keinerlei Daten an einen Server übertragen, gespeichert oder ausgewertet. Dein Ergebnis wird direkt auf deinem Gerät berechnet und ist ausschließlich für dich sichtbar.

Wann solltest du professionelle Hilfe aufsuchen?

Wenn dein Testergebnis auf eine ausgeprägte oder schwere soziale Angst hinweist, empfehlen wir dir, zeitnah professionelle Unterstützung zu suchen. Eine soziale Phobie ist eine anerkannte psychische Erkrankung – und sie ist behandelbar. Der erste Schritt kann ein Gespräch mit deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin sein, der oder die dich an spezialisierte Therapeut:innen oder eine psychiatrische Sprechstunde überweisen kann.

Die psychotherapeutische Sprechstunde bietet die Möglichkeit, ohne lange Wartezeiten erste Fragen zu klären und eine Einschätzung zu erhalten. Die Kosten werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Weitere Ressourcen zum Thema soziale Phobie

Für weiterführende Informationen empfehlen wir die Patienteninformation von psychenet.de sowie die deutsche S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen. Bei akuter Krise ist die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar.

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Dieser Test ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bei psychischen Beschwerden wende dich bitte an eine Fachperson.

Quellen: Liebowitz, M. R. (1987). Social Phobia. Mod Probl Pharmacopsychiatry, 22, 141–173. · Stangier, U. & Heidenreich, T. (2005). Liebowitz Soziale Angst Skala (LSAS). · S3-Leitlinie Angststörungen (AWMF, 2021).