Über das Redaktionsteam
Soziale Angst
Ein unabhängiges wissenschaftliches Redaktionskollektiv für klinische Psychoedukation im Bereich Soziale Angststörung – auf der Grundlage aktueller Leitlinien und peer-reviewter Forschung.
Die Lücke zwischen Forschung und Öffentlichkeit schließen
Soziale Angststörung (Soziale Phobie) ist nach Spezifischer Phobie und Major Depression eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im deutschsprachigen Raum – und gleichzeitig eine der am stärksten unterversorgten.
Der Grund dafür liegt selten am fehlenden Wissen innerhalb der Fachwelt. Die psychiatrische und verhaltenstherapeutische Forschung der letzten zwei Jahrzehnte hat belastbare Erkenntnisse hervorgebracht: zu Ätiologie, Neurobiologie, kognitiven Aufrechterhaltungsprozessen und evidenzbasierten Therapieverfahren. Das Problem ist der Transfer. Dieser wissenschaftliche Kenntnisstand erreicht Betroffene, Angehörige und die breitere Öffentlichkeit im DACH-Raum nicht in der Qualität, die er verdient.
Genau hier setzen wir an. Wir übersetzen klinische Primärforschung in verständliche, handlungsorientierte Inhalte – ohne an wissenschaftlicher Präzision einzubüßen. Wir sind keine Klinik, keine Therapieplattform und kein kommerzieller Ratgeberverlag. Wir sind ein Redaktionskollektiv, das einem einzigen Ziel verpflichtet ist: der qualitätsgesicherten, leitlinienkonformen Psychoedukation.
„Psychoedukation ist kein Ersatz für Therapie – sie ist die Bedingung dafür, dass Menschen überhaupt Therapie suchen."
Unsere drei Vertrauensanker
Jeder Artikel auf SozialeAngst.com wird an denselben drei diagnostischen und wissenschaftlichen Standards gemessen. Abweichungen von diesen Ankern sind redaktionell nicht zulässig.
S3-Leitlinie Angststörungen
Alle unsere Inhalte werden an der offiziellen S3-Leitlinie für Angststörungen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) ausgerichtet. Sie bildet den verbindlichen Referenzrahmen für Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapieempfehlungen.
AWMF-Register Nr. 051-028Peer-reviewte Primärliteratur
Jede inhaltliche Behauptung wird durch mindestens eine peer-reviewte Studie aus den Datenbanken PubMed oder MEDLINE belegt. Wir unterscheiden konsequent zwischen gesichertem Forschungsstand, Expertenkonsens und vorläufigen Befunden. Quellenangaben sind in jedem Artikel vollständig transparent.
PubMed / MEDLINEDiagnostische Standards DSM-5-TR & ICD-11
Wir verwenden ausschließlich die aktuellen Klassifikationssysteme: das DSM-5-TR (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5. Auflage, Text Revision) sowie die ICD-11 der WHO. Soziale Angststörung wird konsistent unter dem ICD-11-Code 6B04 und den DSM-5-TR-Kriterien 300.23 (F40.10) geführt.
ICD-11: 6B04 · DSM-5-TR: 300.23Unser dreiphasiger Entstehungsprozess
Jeder auf dieser Website veröffentlichte Inhalt durchläuft ohne Ausnahme den folgenden redaktionellen Prozess. Die Einhaltung dieser Charta ist die Grundbedingung jeder Veröffentlichung.
Primärquellen-Recherche
Die Entstehung jedes Beitrags beginnt mit einer systematischen Analyse der wissenschaftlichen Primärliteratur: Metaanalysen, randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) und Übersichtsarbeiten aus PubMed/MEDLINE. Ergänzend werden offizielle Berichte und Positionspapiere klinischer Fachgesellschaften – insbesondere der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) – sowie die aktuellen AWMF-Leitlinien ausgewertet. Expertenmeinungen ohne empirische Grundlage werden als solche kenntlich gemacht.
Psychoedukative Aufbereitung
In dieser Phase wird der klinische Stoff in verständliches, präzises Deutsch übertragen. Wir übersetzen Fachterminologie, ohne den medizinischen Gehalt zu verfälschen: Diagnosekriterien, Wirksamkeitsnachweise und Differenzialdiagnosen bleiben vollständig erhalten – jedoch in einer Sprache, die ohne Fachstudium zugänglich ist. Alle verwendeten Fachbegriffe werden beim ersten Auftreten definiert und, wo sinnvoll, in den klinischen Kontext eingebettet.
Jährliche Revision
Die Wissenschaft steht nicht still. Deshalb unterziehen wir jeden veröffentlichten Artikel spätestens alle 12 Monate einer vollständigen redaktionellen Überprüfung. Neue Forschungsergebnisse, aktualisierte Leitlinienempfehlungen oder revidierte Klassifikationskriterien werden zeitnah eingearbeitet. Das Datum der letzten Revision ist jedem Artikel sichtbar zugeordnet. Veraltete Inhalte werden nicht archiviert, sondern fortlaufend aktualisiert oder entfernt.
Redaktionelle Unabhängigkeit ohne Kompromisse
Glaubwürdigkeit in der Gesundheitskommunikation ist keine rhetorische Frage – sie ist eine strukturelle. Deshalb haben wir für unser Kollektiv klare Regeln definiert, die nicht verhandelbar sind.
Null-Pharma-Finanzierung
SozialeAngst.com erhält keinerlei finanzielle Zuwendungen, Sponsoring oder anderweitige Unterstützung durch Pharmaunternehmen, Medizinproduktehersteller oder vergleichbare kommerzielle Akteure im Gesundheitssektor. Keine Anzeigen, keine Kooperationslinks, keine Produktplatzierungen. Unsere redaktionellen Entscheidungen sind ausschließlich durch wissenschaftliche Kriterien geleitet.
KVT als Goldstandard
Gemäß der AWMF-S3-Leitlinie priorisieren wir in unserer Berichterstattung die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als evidenzbasiertes Erstlinienverfahren bei Sozialer Angststörung. Andere Verfahren werden im Rahmen der Leitlinienempfehlungen differenziert und transparent dargestellt. Wir bewerben keine spezifischen Therapeuten, Kliniken oder Therapieprodukte.
Keine Interessenkonflikte
Alle Mitglieder unseres Redaktionskollektivs sind verpflichtet, mögliche Interessenkonflikte offen zu legen. Beiträge, bei denen ein solcher Konflikt nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, werden von unbefangenen Mitgliedern des Kollektivs gegengelesen und freigegeben.
Kein kommerzieller Betrieb
Wir sind kein Shop, kein Online-Therapeut und keine Diagnoseplattform. SozialeAngst.com verkauft weder Kurse noch Abonnements noch therapeutische Dienstleistungen. Die einzige Währung, die wir akzeptieren, ist wissenschaftliche Relevanz.
Haftungsausschluss & Krisenressourcen
SozialeAngst.com bietet keine Diagnosen, Rezepte oder medizinische Behandlungen an. Alle Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Psychoedukation und Information. Sie ersetzen in keinem Fall eine individuelle Beratung, Diagnostik oder Behandlung durch qualifizierte Fachkräfte.
Konsultieren Sie immer einen approbierten Psychotherapeuten oder Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bevor Sie gesundheitliche Entscheidungen treffen. Bei akuten psychischen Krisen wenden Sie sich bitte sofort an eine geeignete Notfallversorgung.
Die Nutzung der auf dieser Website bereitgestellten Informationen erfolgt auf eigene Verantwortung. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der bereitgestellten Informationen.
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